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Bedienanleitung /Wartung

Bedienungs- und Wartungsanweisung mit Sicherheitshinweisen für Peka Mehrblattköpfe.

Allgemeines

Ein Modellhubschrauber ist kein Spielzeug und verlangt eine verantwortungsvolle Handhabung

und Sicherheitsbewustsein durch den Betreiber.

Beschreibung

Vierblattrotorkopf

Nutzdurchmesser: Großer Vierblatt  240 mm      Kleiner Vierblatt  175 mm  

Gewicht:                       „          „        790 gr.               „           „         380 gr.

Blattgriff                                               14 mm                                      12 mm

Die  Rotorköpfe sind ausgelegt und wurden erprobt für:

Kopfdrehzahlen =  ca.   1.300/min

Blattmasse         =  ca.     250g

Fliehkraft             = ca.  2.800N (ca. 280 kg )

Rotordurchmesser bis 2.500 oder mehr sind unter Berücksichtigung der obigen Parameter möglich. Sie sind als 2 bis 6 Blattköpfe erhältlich mit weich oder hartgedämpften Schlaggelenk.Die Nabe ist universell ausgelegt für  10 oder 12mm Rotorwellen und kann mit 2St. M3 Spezialschraubenan der Welle befestigt werden, 2 St. M2,5 Schrauben sorgen für einen festen Klemmsitz

Bedienung

Es können alle Arten von Blätter ( Alu, CFK oder GFK ) wie auch die Art  des Blattprofils beliebig verwendet werden.

Wichtig ist, dass die Blätter schwerpunktoptimiert sind, wie sie heute von den meisten einschlägigen und seriösen Herstellern angeboten werden.

Einbauhinweise

Die Rotorwelle muss bei der Montage mit ihrem oberen Ende die Bohrung in der Nabe in etwa ausfüllen, benutzen Sie möglichst die obere Befestigungsbohrung in der Nabe, die untere ist nurfür Sonderfälle gedacht.

Nach der Montage mit der M3 Schraube klemmen Sie die Nabe mit den beiden M 2,5 Schrauben auf der Rotorwelle fest.

Die Steuerstangen zwischen Taumelscheibe und Blattgriff sollten mit Hilfe des Taumelscheiben-Mitnehmer senkrecht gestellt werden.

Mittels der Taumelscheibenverdrehung (Swash-Rotation) im Sender justieren Sie den richtigen Steuerimpuls für den Vorwärtsflug nach folgendem Grundsatz:

Ein montiertes Rotorblatt über den Heckausleger ausrichten. (Pitch auf Schwebeflug)

Steuern Sie nun mit dem Sender die Nickfunktion an.

Benanntes Rotorblatt darf nun keine Einstellwinkelveränderung ausführen, verändern Sie die

senderseitige Taumelscheibenverdrehung so lange bis dieser Zustand erreicht ist.

Diese Grundregel hat für sämtliche Rotorsysteme Gültigkeit, ob links oder rechtsdrehend,

ob zwei oder Sechsblattkopf, oder der Blattgriff von vorne oder hinten angesteuert wird.

Wartung

Grundsätzlich beschränkt sich die Wartung auf die Überprüfung eines festen Sitzes aller Schrauben und Verbindungen. Insbesondere ist nach jedem Flug eine Kontrolle des Schlaggelenkbolzens auf Auswandern zwingend notwendig .

Sollte ein Auswandern festgestellt werden, nicht zu behebende Spurlaufprobleme, oder ein ruckartiges Pitchverhalten sich beim Fliegen sich einstellen, ist der Flugbetrieb sofort zu beenden und der Kopf zur Überprüfung einzuschicken.

 

Aachen den 01.03.2008